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1911 gründete Johann Gebauer seine Bootbauerwerkstatt am Ufer der Spree in Lübben. Er baute dort sowohl Segelboote als auch Spreewaldkähne, Ruderboote und Paddelboote. Mit dem Beginn des Tourismus begann er auch mit der Vermietung seiner Boote und Kähne.
1945 zum Ende des 2. Weltkrieges war sein Geschäft ernsthaft in Gefahr. Die auf dem Rückzug befindliche Deutsche Wehrmacht hatte die Brücke über die Spree und das darunter befindliche Wehr in unmittelbarer Nähe zur Sprengung vorbereitet. Wäre es zur Sprengung gekommen, wäre sein Geschäft wohl buchstäblich den Bach runtergegangen. Also beschloß er, die Sprengsätze bei Nacht und Nebel zu entfernen. Die Brücke blieb erhalten.
Nach dem Krieg übernahm sein Sohn Konrad Gebauer das Geschäft und führte es nunmehr nur noch als Bootsverleih mit seiner Frau Hanna bis in die 50'er Jahre hinein. Im Zuge der Verstaatlichung privater Unternehmen in der DDR mußte auch er unter Zwang den Bootsverleih verkaufen. Der Bootsverleih wurde bis zur Wiedervereinigung durch die Stadt Lübben betrieben.
Ein Bootshaus aus Stein wurde als Ersatz für die alte Werkstatt errichtet.
Nach der Wende wurde das Geschäft durch die beiden Töchter von Konrad Gebauer, Bärbel Goll und Christine Bergmann, zurückgekauft und zunächst gemeinsam betrieben. Zusätzlich wurde ein Imbiss im Bootshaus eröffnet.
Ende der 90'er Jahre schied Frau Goll aus dem Geschäft aus und der Bootsverleih wurde nun durch Christine Bergmann allein weiterbetrieben.
Im Winter 1999 / 2000 ließ sie an Stelle des in die Jahre gekommenen Gebäudes ein neues Bootshaus errichten.
2003 übernahm ihr Sohn Ingmar Bergmann den Bootsverleih und führte diesen in vierter Generation.
Seit 2006 führt nun seine Frau Katri Bergmann den Bootsverleih.
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